Rudel nach Smoothies Tod distanziert und antriebslos - neues Rudelmitglied, neues Glück?

Hier sind Fragen zum Verhalten der Ratten untereinander (z.B. Integration, Zähmung), aber auch gegenüber dem Menschen richtig.

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LaHallia
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Rudel nach Smoothies Tod distanziert und antriebslos - neues

Beitrag von LaHallia » Mi 7. Dez 2016, 13:54

Hi ihr Lieben,

vor etwa 20 Tagen ist unser kleiner Schatz Smoothie in den Himmel geklettert. Sie war lieb und zutraulich und der Antrieb im Rudel.
Smoothie war Prinzessins beste Freundin. Prinzessin hat ja wirklich Pech. Im letzen halben Jahr sind ihr beide Gefährtinnen weggestorben.
Seit Smoothie tot ist hat Prinzessin wieder Probleme mit dem Auge. Sie hat starken roten Ausfluss, der laut TA stressbedingt ist. Mehrmals am Tag kann sie das Auge gar nicht öffnen, weil es so verklebt ist. (Ich wische es mit Käsepappeltee aus). Sie hatte dasselbe auch nach Ranas Tod. Das hat sich durch die Integration mit Smoothie, Jamila und Amira gelegt.
Sie waren vier sehr aufgeweckte und neugierige Rattis. Während dem Auslauf sind sie rumgerannt, haben alles beschnüffelt und benagt und waren kaum zu bremsen.

Jetzt liegen Prinzessin, Jamila und Amira meistens getrennt im Käfig. In den Auslauf gehen sie auch nicht zusammen. Prinzessin verweigert seit drei Tagen den Auslauf komplett. Sie kommt nicht einmal aus der Hängematte raus. Wenn ich sie raushole und auf den Boden setze rennt sie sofort wieder zurück. Die drei interagieren kaum miteinander.

Die TA hat uns damals (wegen Prinzessins Mykoplasmose, die stressbedingt ausbricht) geraten, das Rudel nicht mehr zu verändern. Da das immer zunächst Stress bedeutet. Da sie jetzt aber auch nicht harmonisch sind überlege ich, ob wir nicht doch versuchen sollen eine gleichaltrige Dame dazuzuintegrieren. Vielleicht lässt sich eine finden ,die derzeit in Einzelhaltung ist.

Ihr Käfig erfüllt die Mindestmaße nicht ganz, der Dauerauslauf ist aber 4qm groß. Daher hätten wir durchaus Platz für mehr Ratten.

Ich bin verunsichert wegen der Aussage der Tierärztin, dass der Stress für Prinzessin zu viel wäre. Wir wären platz/zeittechnisch und finanziell durchaus in der Lage noch 1-2 Ratten aufzunehmen. Im Tierheim meiner Stadt sitzen zurzeit 38 Stück und auch sonst gibt es genug Privatleute die Ratten in schlechter Haltung haben, oder eine einzelne, oder einfach keinen Bock mehr auf ihre Tiere haben.

Was meint ihr?
Sollen wir wirklich das Rudel nicht mehr verändern, wegen Prinzessins Auge?
Was könnten wir tun, damit die Ratten sich mehr miteinander beschäftigen (sie bekommen dieses Wochenende einen Dauerauslauf, den wir aber nicht 24/7 anbieten werden, damit sie sich nicht noch mehr aus dem Weg gehen können)?

Liebe Grüße,
LaHallia

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Beitrag von Charlesy » Mi 7. Dez 2016, 18:47

Liebe La Hallia,
ja, ich würde das Rudel erweitern. Vielleicht um zwei etwa gleichaltrige Kastraten? Die Ablenkung durch neue Freunde könnte ihnen helfen, besser mit ihrer Trauer umzugehen.
Als Charles vergangenes Jahr starb, wurde sein Seelenfreund (das waren sie wirklich auf den ersten Blick) Chlodi, der bis dahin kerngesund war, innerhalb von drei Wochen schwerkrank. Ich habe alles getan, um ihn zu retten, aber er starb an den Folgen eines gebrochenen Herzens. Deshalb habe ich für Chari und Mero dann sofort gleichaltrige Frauen geholt. Das hat ihnen sichtlich geholfen, den Verlust der Freunde zu verkraften.
Lg,

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Beitrag von LaHallia » Do 8. Dez 2016, 00:03

Hi,

ich bin wirklich hin und her gerissen. Am liebsten würde ich alle Ratten retten, aber ich will auf keinen Fall Prinzessins Gesundheit gefährden.

Wie viel Sinn macht es, zwei Einzelböcke kastrieren zu lassen (Risiko), die beiden zueinander integrieren wenn die Nähte geheilt sind (Risiko dass sie sich nicht mögen) und sie dann zu den Mädels integrieren (Riskio dass sie sich nicht mögen).

Liebe Grüße,
LaHallia

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Beitrag von Charlesy » Do 8. Dez 2016, 00:13

Liebe La Hallia,
wieso kastrieren lassen? Gibt es bei euch denn keine Kastraten?
Wie gesagt, habe ich mit der Integration von weiblichen Ratten und Kastraten bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es waren immer ältere Tiere und nach 3-4 Tagen haben sie harmonisch zusammen gelebt.
Nach dem Tod von Charles hatte ich gezögert, weil es Chlodi schlecht ging. Heute bedaure ich, daß ich keine neuen Freunde bzw. Freundinnen für ihn geholt habe.
Aber: Du kennst deine Süßen und wirst herausfinden, was das Beste für sie ist.
Lg, Charlesy

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Beitrag von LaHallia » Do 8. Dez 2016, 00:35

Hi Charlesy,

im örtlichen Tierheim sitzen derzeit 3 Mütter mit 35 Babies. (Wurden alle 38 in einer Pappschachtel in der Kälte ausgesetzt, es geht ihnen aber gut).
Da diese Tiere zumindest ein Rudel haben wäre mein Vorgehen gewesen, Einzeltiere zu holen. Es ist ein Einzelbock seit einem halben Jahr in einem Tierheim im Burgenland und ein einzelner in Privathaltung in Niederösterreich, dem seine Freunde weggestorben sind.
Da mir die Tiere in Einzelhaltung leid tun, hätte ich wenn versucht, einzelne Tiere zu einem Rudel zusammenzuführen.

Aber wie gesagt, derzeit hängt alles von Prinzessin ab. Ich werde mit meiner Tierärztin sprechen was sie dazu sagt.

Liebe Grüße,
LaHallia

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Beitrag von ssuussii » Sa 10. Dez 2016, 17:26

Hallo,


vielleicht kannst Du die Immunabwehr Deiner Kleinen vor/in stressigen Situationen stärken.Eine meiner Ratten hat zu jeder Inti Ecinacea bekommen,da sie jedesmal mit einer Triefnase reagiert hat.

Liebe Grüße

Susanne

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Beitrag von LaHallia » Sa 10. Dez 2016, 20:38

Hi Susanne,

wir haben heute Happy geholt (ca. 1 jährige, namenlose Ratte, dir ihr Dasein alleine in einem Hamsterkäfig mit Laufrad (!!!) gefristet hat).
Happy und Prinzessin haben sich schon etwas kennengelernt und super verstanden. Dass Happy merkwürdige Anwandlungen hatte (sie hat sich an Prinzessins Rücken geklammert, mit beiden Pfötchen, und das Fell zerwurschtelt...) war Prinzessin ganz egal.
Da Happy etwas niest, werde ich mit ihr und Prinzessin nächste Woche sowieso zur TA gehen, dann soll Happy was gegen den Schnupfen kriegen und Prinzessin fürs Immunsystem. Vermutlich bekommen sie wieder die Vitamintabletten, die sie so sehr hassen. Ich brauche eine geschlagene Stunde, bis ich sie jeder unterjubeln konnte. "/phpbb/images/smiles/icon_rolleyes.gif">

Liebe Grüße,
LaHallia

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Beitrag von Charlesy » Sa 10. Dez 2016, 20:44

Liebe La Hallia,
ich freu' mich so für deine Prinzessin und für Happy (was für ein schöner Name).
Ein Tipp: Gib ihnen doch Engystol für das Immunsystem. Meine lieben das in flüssiger Form. Die neue TÄ hatte mir das gegeben, als ich die drei Neuen geholt hatte, weil sie alle etwas mitgenommen waren. Hat ihnen sehr gut getan.
Dani niest heute auch etwas. Ich gebe ihr Infludoron-Globuli bis ich nächste Woche zum TA mit ihr kann - falls das dann noch notwendig ist. Heute Mittag hat sie 2 Globuli bekommen und seither kaum geniest.
Lg

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Beitrag von LaHallia » Sa 10. Dez 2016, 23:45

Hi Charlesy,

danke für den Tipp. Ich werde meine TA bitten, mir das Mittel zu geben.
Diese Tabletten waren echt der Horror. Sie haben zawr gewirkt. Aber so fein hab ich die gar nicht gekriegt, dass die Razzis sie nicht aus Joghurt, Paste, und was weiß ich was allem raussortiert haben. "/phpbb/images/smiles/icon_rolleyes.gif">
Happy hat auch etwas gehustet, hab ich vorhin beobachtet. Sie haben heute das erste Mal Hanfstreu bekommen, was ja nicht stauben soll. Vielleicht legt sich zumindest Happys Niesen dadurch. Zum TA kommt sie aber auf alle Fälle. Heben lässt sie sich zum Glück ja.

Liebe Grüße,
LaHallia

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Beitrag von ssuussii » Mo 12. Dez 2016, 19:58

Hallo

viele Tabletten lassen sich zwischen 2 Löffeln zerreiben,Engystol hab ich auch immer im Haus.
Schön das Du Gesellschaft gefunden hast.

Liebe Grüße
susanne

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