Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Hier sind Fragen zum Verhalten der Ratten untereinander (z.B. Integration, Zähmung), aber auch gegenüber dem Menschen richtig.

Moderatoren: chrisberlin, Asli

SurrealLucy
Mitglied
Beiträge: 610
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: BS

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit

Beitrag von SurrealLucy » Di 5. Jan 2016, 13:36

Hallo,

achtung, dies wird möglicherweise etwas länger...

Holger kam im Februar 2015 aus problematischen Verhältnissen (beengt, Einzelhaltung, schmutzig, wenig Futter, tagelanges Hungern) zu mir. Er brauchte schon etwas, um Vertrauen zum Menschen zu fassen und vor allem, sich daran zu gewöhnen, dass bei mir der TroFu-Napf und der FriFu-Napf täglich aufgefüllt werden. Aber es ging und ich begann die Inti Nr. 1.
Da zog er in ein Sechser-Rudel, das war Anfang März 2015.

Es ging auch zunächst, wenn mir da schon auffiel, dass er lieber für sich war. Der einzige, dessen Nähe er duldete, war Fridolin, aber das möglicherweise auch deshalb, weil Fridolin doppelt so groß war wie er und er sich da nicht traute.
Wenn HOlger auf einer Platte oder in einem HAus liegt, macht er Theater, wenn dei adneren da auch rein wollen. LEider führte das im LAufe der Zeit dazu, dass er von Kunibald ziemlcih drangsaliert und auch gebissen wurde. Kuni wurde auch mir gegenüber aggressiver und sorrgte allgemein für Unruhe im Rudel, weshalb er kastriert wurde. HOlger ist nicht kastrierztt. Nach Kunis Kastra im Juni gab es eine Re-Integration, was zunächst auch gut klappte. Leider starben im Oktober kurz nach einander Erich und Fridolin und es eskalierte wieder. Kuni bedrängte HOlger massiv, der traute sich gar nicht mehr aus seinem Sputnik, nicht mal zum Fressen. Also habe ich wieder getrennt.

Dann zogen Hans und Günther (beide sechs Monate alt) bei mir ein. Integrationsdauer waren 14 Tage, eine Traum-Inti, absolut ruhig. LEider nach nur 4 Wochen wieder Eskalation: Holger wurde im Haus, im Rohr oder einfach nur einer Ecke festgenagelt bzw. brachte sich mitunter selbst in die Situation. Günther biss ihm auch mehrfach in den Schwanz. Da mir das zu krass wurde, nahm ich HOlger wieder raus.

NAch ein paar Tagen Ruhe versuchte ich die Re-INtegration, die aber wieder zu heftige, teils blutigen Verletzungen bei HOlger führte. Daher habe ich das auch erstmal wieder abgebrochen. Dazu kam auch eine leichter Lungenerkrankung Holgers. Er wurde jetzt mehrere Wocehn schon mit Marbocyl behandelt u zusätzlich Cani Pulmin. So richtig gebessert ist das noch nicht, daher steht freilich die Vermutung im Raum, dass es auch ein innerer Tumor sein könnte. Zur Zeit sitzt er allein in einer Villa Casa 1 mit knapp 2qm Auslauf. Witzigerweise habe ich den Eindruck, dass er dadurch total aufgeblüht ist: Er läuft durch den Käfig, kommt in den Auslauf und sieht irgendwie fröhlicher aus.

Mir aber widerstrebt es, den erst einjährigen Holger komplett allein zu lassen. Ich wünsche mir schon eher, dass er ins Rudel integriert wird. Aber wie soll ich das anstellen? Es war jetzt der vierte Versuch! Ich habe natürlich bedacht, dass es auch sein kann, dass er und Kuni sich einfach nicht mögen. Daher gab es auch die Überlegung, ihn einfach mit Hans zusammenzubringen. Aber selbst auf den reagiert er sehr abweisend und argwöhnisch. Hans traut sich auch nur bis auf eine gewisse Distanz an Holger heran, dann stellt er sich auf die Hinterbeine und die beiden diskutieren (=schreien sich an). Mit Günther gibt es meist gleich Prügel, wobei Günther anfängt. Kuni kommt zwar bis auf kurze DIstanz an Holger heran, aber meist diskutieren die dann auch. Dieses Anschreien war es auch, was von Beginn an zu beobachten war: HOlger setzt sich in eine Ecke und wer ihm zu nahe kommt, wird angefaucht, angeschrien.

ICh muss dazu sagen: Holger borstelt nicht, markiert nicht, beißt andere Ratten auch nicht (nur menschen manchmal...). Daher habe ich bei ihm bislang die Notwendigkeit einer Kastra nicht gesehen, da ich ihn eher als ängstlich aber nicht als aggressiv wahrnehme. Auch zeigt er das rattentypische Verhalten wie gegenseitiges Putzen nicht, er wirft keinen um und lässt sich nicht umwerfen, er putzt keinen un lässt sich nicht putzen und mit dem Aufreiten verhält es sich ebenso.

HAt jemand eine Idee, wie ich weiter vorgehen kann damit HOlger doch noch ein Rudel bekommt?
Ich hätte jetzt auch Angst, noch weitere Ratten aufzunehmen, denn HOlger hat nun schon 8 verschiedene Ratten-Charaktere kennen gelernt...denen er entweder weitestgehend aus dem Weg ging oder mit denen es nur Stress gab. Der einzige, mit dem er gut klarkam, war Fridolin. Von dem ließ er sich auch mal putzen, wobei ich denke, dass das zwangsläufig geschah, da Fridolin wirklich doppelt so groß war wie Holger. (Zumindest Holgers Blicken nach zu urteilen... der schien mir da auch nah an der Panik und generell fiel mir sogar in der großen Gruppe mit 7 Tieren auf, dass Holger grunsätzlich allein lag, in 90 % der Fälle!)

Für Vorschläge und Ideen bin ich mehr asl dankbar! "/phpbb/images/smiles/icon_smile.gif">

_________________
\"red">Es soll auch ein Leben außerhalb des Internets geben. Gucken wir´s uns doch mal an!
\"cyan">[i]LG von der 2-Beinerin mit den 4 4-Beinern mit nacktem Schwänzen und den 17 8-Beinern! "/phpbb/images/smiles/icon_smile.gif">[/i]

DvD
Mitglied
Beiträge: 454
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: 67227

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von DvD » Di 5. Jan 2016, 15:40

Hi,

wenn er verdorben ist, dann wird sich das im Zweifel nicht mehr richten lassen.

Frage: wie alt war er denn in 02.2015 und wie lange und ab welchem Alter war er alleine?

Grüße

[addsig]

SurrealLucy
Mitglied
Beiträge: 610
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: BS

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von SurrealLucy » Di 5. Jan 2016, 15:48

Hi,

im 02/15 war er ca. 3-4 Monate alt und hatte erst mit einem WEib (...) in viel zu beengten Verhältnissen gesessen. Anschließend (Jan.2015) saß er ca 6 Wochen in etwas vergrößerten Verhältnissen allein, bevor er zu mir kam, wo er auch noch mal 3 Wochen allein saß.
Als verdorben seh ich ihn übrigens nicht, ich nenn ihn immer meinen kleinen Autisten ! "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif"> Trotzdem mach ich mir Gedanken, weil er ja mit 1 Jahr noch recht jung ist. Ich würd es mir schon sehr wünschen, wenn er Gesellschaft hätte. [addsig]

Charlesy
Mitglied
Beiträge: 1041
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: Waghäusel

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von Charlesy » Di 5. Jan 2016, 16:19

Hallo SurrealLucy,
das Schicksal deines Holger berührt mich sehr. Vielleicht könnte hier Hirschzungenfarnkrautpulver helfen. Mein Chari hat lange ein ähnliches Verhalten gezeigt. Ich habe ihn geholt, als er etwa 1 Jahr alt war. Schnell stellte sich heraus, daß er wohl als Einzelratte gehalten worden war, also kein Sozialverhalten gelernt hatte. Die erste Integration scheiterte nach etlichen Versuchen. Ich habe ihm dann einen etwa gleichaltrigen Gefährten geholt, der sehr lange alleine im Tierheim war. Da meine Süßen nicht im Käfig leben, hatten die Beiden ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Sie steckten immer ein paar Tage zusammen, gingen sich dann aber aus dem Weg, bis sie sich aneinander gewöhnt hatten. Vor drei Monaten holte ich den Beiden gleichaltrige Omis. Chari war sehr schnell rettungslos überfordert und zog sich völlig zurück. Seit zwei Wochen gebe ich ihm das Pulver. Die Tierärztin meinte, es hilft gegen seelische und körperliche Traumata. Vor vier Tagen hat er seinen Schutzraum verlassen und sich den anderen angeschlossen. Seither herrscht Harmonie.
Lg

KaetheK
Mitglied
Beiträge: 159
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von KaetheK » Di 5. Jan 2016, 16:40

Hey,

oh man, das klingt ja vllt. blöd. Verstehe meinen Text bitte nur als Gedankenanregungen, nicht aber als sinnvolle Tipps - dazu fehlt mir die Erfahrung.

Ich kann verstehen, dass du dich dagegen sträubst immer mehr Nasen aufzunehmen, in der Hoffnung es klappt endlich. Deiner Beschreibung nach zu urteilen, scheint er auch eher ängstlich als aggressiv zu sein (also anderen Ratten gegenüber). Vllt. wäre hier eine Kastration insofern angebracht, dass er zu Mädels kann und sich in einem Weiberrudel wohler fühlt als unter Gleichgeschlechtlichen. Ich mag mich aber auch irren ...

Ich habe einen ähnlichen Fall hier sitzen. Eine meiner Damen saß ca. 1 Jahr lang völlig allein in einem Hamsterknast und hat niemals andere Ratten gesehen. Sozialverhalten daher nicht vorhanden. Sie hat genauso reagiert, wie du Holger beschreibst. Ratte kommt auf sie zu: borstel, fauch. Sie hat sich dann vorsichtig flauschen lassen, aber auch da immer wieder bei gefaucht "/phpbb/images/smiles/icon_lol.gif"> Die Integration zum alten Rudel klappte ganz okay, bis auf, dass sie meine behinderte Nase total gemobbt hat. Sie griff nicht an, belagerte aber Häuser etc. und setzte sich fauchend davor. Eumelchen unterdessen brüllte "/phpbb/images/smiles/icon_lol.gif"> Das hat sich nach und nach gegeben und sie wurden dicke Freunde.

Die nächste Inti war auch nicht so pralle. Ich hatte aufgrund der Behinderung von Eumel zwei sehr soziale und unterwürfige Tiere aufgenommen (Kastrat + Weibchen). Rangniedrig? Prima. Dann kann ich ja mobben! Kurzes Anspringen, ins Gesicht zwicken, Belagern etc. Sie hat eindeutig Angst vor neuen Ratten, reagiert aber einfach total blöde. Sie braucht souveräne ranghöhere Tiere, die ihr einmal zeigen, wer die Hosen anhat. Mein alter Kastrat ist so einer. Der hat ihr einmal gezeigt was Sache ist und die beide waren sich einig. genauso wie mit meinen 2 Damen aus dem alten Rudel. Auch prima.

Wie gesagt, das sind nur Erfahrungen und Gedankenanstöße "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif">

LG

DvD
Mitglied
Beiträge: 454
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: 67227

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von DvD » Di 5. Jan 2016, 16:55

Hi,

blöde Sache das...

Kastration: bedenke bitte, eine Verhaltensänderung (aus Erfahrung) nicht vor 6 bis 8 Wochen. Und ob es eine Änderung des Verhaltens gibt die wir gerne abgestellt hätten: nicht versprochen!
Die schlechte Haltung war zwar nicht unbedingt zu lange aber auf jeden Fall im Sozialisierungsalter. Daher - stimme KaetheK zu - hilft nur eine überlegene Nase. Aber sein Verhalten gegen den Rest wird er nicht unbedingt ändern.

Grüße

[addsig]

Benutzeravatar
Nienor
Mitglied
Beiträge: 374
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von Nienor » Di 5. Jan 2016, 17:25

Hey

Kastration? Wozu? Von ihm geht laut Beschreibung absolut kein Dominanzgehabe aus, er agiert aus purer Angst/Panik und wird zum Mobbing-Opfer, weil die anderen mit seinem Verhalten nichts anfangen können.
Auch Weiber können mobben und tun das liebend gern mit Kastraten ohne Selbstbewusstsein - und das hat er jetzt nicht, das findet er auch ohne Hoden nicht zufällig wieder – in der Regel werden Angsttiere durch eine Kastration nur noch ängstlicher.
Genauso wenig fällt ihm plötzlich ein, wie man sich einem dominanten Kerl gegenüber unterwirft, nur weil die Hoden weg sind. Das ist nichts, was durch Hormone hervorgerufen wird, das ist erlerntes Verhalten. Und wenn er es nicht gelernt hat oder beispielsweise von einem überdominanten Rüpel in der Unterwerfung gebissen wurde, sodass er jetzt Panik davor hat, dann bringt es nichts, ihm die Hormone zu reduzieren.

Was für ein Charakter war Fridolin denn? Er war gross und lieb zu Holger, mehr liest man nicht heraus.
War er alt und wenig an Dominanzgeplenkel interessiert?
Beschreib doch mal den einzigen Freund, den Holger gehabt hat, vielleicht kann man dir einen Tipp geben, in welcher Richtung du einen passenden Charakter für ihn finden kannst.
Eventuell wäre es auch gut, sich mit einem Tierarzt bezüglich angstnehmenden/angsthemmenden Medikamenten kurzzuschliessen, dass negative Erfahrungen durch positive ersetzt werden können, wenn geeignete Partnertiere gefunden sind. [addsig]

Mitzi
Mitglied
Beiträge: 103
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von Mitzi » Di 5. Jan 2016, 21:11

Huhu,

ich habe es noch nicht selbst angewandt, aber einige haben bei ängstlichen Ratten ja gute Erfolge mit Zylkene gemacht.... Vielleicht versuchst du das mal?? Freds hierzu gibt es auch in der Suche z.B. unter Verhalten oder Gesundheit... .

Wünsche euch ganz viel Glück und drücke die Daumen, dass der liebe Holger in einem Rudel glücklich wird!!! [addsig]

roeckva
Mitglied
Beiträge: 181
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von roeckva » Mi 6. Jan 2016, 02:01

Hay nabend,

auch wenn ich mich etwas querstelle mit meiner these verstehe ich nicht warum ned kastriert wird.
Worauf wird gewartet?

Und woher kommen die erfahrungen das angeblich änstliche Nasen nach der Kastra noch ängstlicher werden? Und warum soll ein Bube nur ängstlich sein weil er keinaktives prollverhalten zeigt?

Auch ich habe seid gut 3 Jahren aus fast ausschließlich nur Notis Buben bei mir und wir haben hier weil diverse Großnotfälle waren wirklich viele Buben kastrieren lassen müssen. ...keinem aber auch wirklich keinem hat das geschadet. 100 waren es vieleicht nicht aber wir sind mit allen Pflegestellen nah dran.

Keine konnte mir nach diesem Post einen Buben nennen der nach der Kastra ängstlicher wurde, und auch ich habe Mobbingbuben übernommen die auch nach der Kastra Mobbingopfer waren.
Mit dem richtigen Rudel war alles gut. Fakt.
Ohne kastra bisher leider nie.
Zumindest wenn es einmal angedacht war. Auch bei augenscheinlich schwachen Nasen.
Knöpfchen ist so ein Kandidat. Er lebt jetzt in einem 11 rudel und hat da seinen Platz.
Er kam per Kleinanzeigen zu mir. Ruhig, unauffäliig lange Einzelbube weil es hies er kann nicht mit Artgenossen. Jetzt...könnte ich alles mit Kuschelbilder zuspamen wenn es das Forum zuließe.
Meine Buben mochten ihn nicht, so zog er schweren Herzens zu einer Freundin aus, mit wirklich nettem Bubenrudel.
Aber auch die fanden ihn echt mega doof.
Und das heist schon was, sie hatte immer ein tolles Rudel wo mal eben ein Bubi fix unter kam. Es gab streit, es gab zank, er war immer eher aussen vor. Aber da die Runde vorher harmonisch war stand fix festes lag an ihm. Man ist ja nicht immer Tag wie Nacht beim Rudel. Die Kastra hat ihm das Rudelleben wieder gebracht. 2 Wochen waren kaum um und er sahs in der Runde ohne das je was gewesen ist.

Man sollte nicht immer nach schema F gehen, wenn dein Buben bisher null auf Buben ankam...lass ihn kastrieren und wenns mit Buben nicht klappt soll er zu Mädels. Man kann sich die Leuts wo er hinkommt auch aussuchen...nur als Randbemerkung. Wenn man drauf achtet das eine gewisse eingewöhnungszeit eingehalten wird und man die Finger ias dem Käfig lässt klappt sowas auch bei Euch wie bei vielen andren bisher auch.

"/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif">

viele grüße Sandra

_________________


1>[ Diese Nachricht wurde ge ndert von: roeckva am 2016-01-06 01:07 ]

SurrealLucy
Mitglied
Beiträge: 610
Registriert: Di 6. Dez 2016, 20:06
Wohnort: BS

Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von SurrealLucy » Mi 6. Jan 2016, 10:09

Guten Morgen,

was Kastra angeht, da sträube ich mich momentan eher auf Grund Holgers angegriffener Gesundheit. Wenn das besser wäre, käme auch die KAstra in BEtracht. Er hat momentan noch immer Probleme mit der Lunge, hat leichte Pumpatmung und wir sind nicht sicher, ob es nicht doch ein Herzproblem ist. Ratte Erich verhielt sich eine Weile ähnlich wie HOlger, dies besserte sich, als wir feststellten, dass er Herzprobleme hat und er entsprechend behandelt wurde. Bei ihm waren auch Herzgeräusche zu hören, bei HOlger ist dies noch nicht der Fall, aber auch das wird weiter im Blick behalten.

@ Nienor:
Fridolin war ein sehr umgängliches Tier, zumindest nach der Kastra (über ihn hatte ich letztes Jahr mehrfach berichtet). Vor der Kastra war er überdominant gewesen und biss alle. Nach der Kastra war er sanft, aber gerecht und durchsetzungsfähig. Dazu kam aber auch seine enorme Körpergröße. Wenn Holger ein Haus besetzt hat, legte Fridolin ihm einfach die Pfote auf die Nase und drückte den protestierenden Holger beiseite. Die anderen Ratten konnten das Haus i.d.R. auch erst betreten, wenn Fridolin mit drin war, sonst hatten sie vor HOlger auch eher Angst. Wobei Erich sich auch mitunter an Holger vorbeischob, nachdem er sich das Verhalten von Fridolin abgeschaut hatte.

@Mitzi:
Zylkene hatte ich einst bei Fridolin angewendet, weil er sich ganz am Anfang ähnlich ängstlich verhielt wie Holger. Allerdings ist Fridolin darüber völlig abgedreht und wurde sehr aggressiv, weshalb er kastriert werden musste. Daher habe ich da momentan eher Skrupel.
Aber im Hinterkopf hatte ich auch das. "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif">

@ Kaethe K.
JA, das habe ich mir auch schon gedacht, dass Holger wirklich sehr souveräne Tiere braucht. Der Fridolin war wohl so einer, der hatte sich nicht einschüchtern lassen. Das Problem ist da wohl eher, solche Tiere zu finden. Ich kann momentan noch nicht einschätzen, wie Hans und Günther drauf sind. Günther scheint auch eher jemand zu sein, der durchgreifen kann, allerdings hat er Holger schon ein paar mal gebissen. Kunibald hat insgesamt 3 Monate draußen unter Wilden überlebt (Fundtier), eigentlich muss er auch irgendwie durchsetzungsfähig sein, allerdings scheint er acuh nicht sooo souverän. Hans geht Streitigkeiten eher aus dem Weg, habe cih den Eindruck.

GEstern war Holger recht gut drauf. In den Auslauf geht er dann am liebsten, wenn ich den Raum verlassen habe. Er scheint nicht einmal mit mir spielen zu wollen... [addsig]

Antworten