Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Hier sind Fragen zum Verhalten der Ratten untereinander (z.B. Integration, Zähmung), aber auch gegenüber dem Menschen richtig.

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SurrealLucy
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Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von SurrealLucy » Mo 8. Feb 2016, 14:23

@KaetheK:

Was Pflegestellen betrifft: In und um BS bin cih leider ziemlcih die einzige, die Böcklis hat und was die Kompetenz mit schwierigen Tieren betrifft, auch.
Würde ja zur Not bis Hannover vermitteln, aber soweit ich das mitbekomme, ist d

RobertB
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Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von RobertB » Mo 8. Feb 2016, 15:42

Hi,
so einen Holger hatte ich auch mal. Ich hatte auch mehrere Intis mit insgesamt 17 anderen Ratten gemacht, fast 1 Jahr lang doch mit keiner davon hat es geklappt, egal ob Weibchen oder Kastrat. Bei meiner Ratte war es das Problem dass sie ziemlich Angst vor anderen Ratten hatte und daher schnell zum Mobbingopfer wurde. Wenn ich sie aber mit anderen ängstlichen Ratten vergesellschaften wollte, dann wurde sie schnell sehr grob.

Meine Lösung bestand dann darin, dass ich Babyratten dazu geholt habe. Die Babyratten sind mittlerweile auch schon ein Jahr alt, aber meine Ex-Problemratte ist immer noch Rudelchefin und äusserst zufrieden.

Aktuell habe ich auch noch ein Rattenpärchen mit einem ähnlichen Problem. Der eine ist anderen Ratten gegenüber nur ängstlich, der Bruder regelrecht panisch. Ihm wurde aber auch mal ein Stück vom Fuss abgebissen. Bislang haben sich beide bei den Intis immer unsichtbar gemacht, wurden aber spätenstens beim Zusammenziehen gemobbt. Bislang hatte ich die beiden immer mit Senioren oder anderen gebrechlichen Einzeltieren/Pärchen vergesellschaftet, was problemlos ging, aber mit normalen adulten Böcken hatte ich bislang keine Chance.

Jetzt sind die beiden wieder alleine und da werde ich mich jetzt wohl auch wieder nach einem Solo-Opa umsehen.

MfG Robert

Serena-t
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Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von Serena-t » Mo 8. Feb 2016, 20:16

Hallo,

mir sind da auch insgesamt viel zu wenig Infos zu den einzelnen Intiversuchen.
Wer genau mit wem?
Wie lange? Wie viele Treffen?
Wer hat genau wie reagiert?
Wann fanden die einzelnen Intis statt?
Was war dazwischen?
usw. und so fort ...

14 Tage finde ich auch extrem kurz und ich kann es mir bei einer Ratte, die hinterher so viele Probleme macht wie Holger, eigentlich kaum vorstellen. 14 Tage dauern bei mir hier Intis, bei denen sich alle vom Fleck weg lieb haben und das war bei Holger, wie es sich liest, sicher nicht der Fall.
[addsig]

SurrealLucy
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Schon die vierte Integration gescheitert! - Was soll ich mit Holger machen?

Beitrag von SurrealLucy » Di 9. Feb 2016, 08:31

Hallo Serena,

dann versuche ich mal, deine Fragen aufzudröseln.

Also, Inti Nr. 1 war ab Ende Februar 2015, da war Holger etwa 1 Woche hier, als ich anfing. Beteiligte: Holger (einzeltier) und die Gruppe Kunibald, Erich, Fridolin (Kastrat), Gerhard, Hubert und Herr Auamann. Damals hielt Holger sich von Beginn an eher abseits der anderen, war kaum dazu zu bewegen, sich mit den anderen zu befassen. Ich hatte mir damals schon Gedanken gemacht, aber hier aus dem Forum den Rat bekommen, solange sie sich nicht kloppen, ist alles okay. Anfangs war es acuh so, dass v.a. Kunibald auf Holger eindrosch, allerdings von Gerhard scharf zurecht gewiesen wurde. Aber es wurde dann auch ruhiger, wobei Holger eben die meiste Zeit abseits der anderen verbrachte. Wie lange die Inti gedauert hat, weiß ich nciht mehr, nur, dass sie rechtzeitig vor unserer Reise zusammen gezogen waren. Denke aber doch so 3 Wochen minimum.

Nach dieser Inti kam es ständig zu Situation in denen Holger sich in die hinterste Ecke eines Hauses verkroch, während Kunibald ihn vorn belagerte und nciht rausließ. Nachdem es in dieser Situation vermehrt zu Bissen kam, handhabte ich das so, dass ich die beiden oft über Nacht trennte, wobei Holger i.d.R. Fridolin oder Gerhardt (der zu dem Zeitpunkt schon schwerkrank war) bei sich hatte.

Im Juni letzten Jahres kam es dann zu einem massiven Biss in den Schwanz bei Holger. Damals schon hatte ich mri Rat im Forum gesucht und mir wurde nahegelegt, Kunibald (der Täter) kastrieren zu lassen. Dieser war zu dem Zeitpunkt auch mir gegenüber recht aggressiv geworden. Dies tat ich und dann kam es zu einer Re-Integration zwischen Holgi und Kuni. Den Kontakt zum Rest des Rudels habe ich in dieser Zeit nicht abreißen lassen, wobei die Gerhard zu dieser Zeit schon tot war und Hubert und Herr Auamann innerhalb 1 Wochce beide starben. So war Holger meist mit Fridolin zusammen und verlor auch den Kontakt zu Erich nicht, während Kuni mit denen zusammen lebte. Mit Fridolin hatte Holger auch nie ein Problem. Mit Erich an sich auch nicht so wirklich, aber man sah ihm deutlich an, dass er die Nähe anderer Ratten nciht so schätzt. Holger erstarrt dann regelrecht und fängt an zu kreischen, was andere Ratten total verunsichert.

Naja, diese Re-integration dauerte den gesamten Juli, dann zogen sie wieder zusammen und dann herrschte sogar etwa 8 Wochen lang Ruhe. Da konnten Holger und Kuni sogar im selben Haus schlafen, Hogler kam in den Auslauf usw. Dann starben leider Erich und Fridolin sehr kurz nacheinander, und es eskalierte wieder. Daher zogen Hans und Günther ein, was zu der beschriebenen Situation führte. Wobei ich mich hier vertippt habe - es waren keine 14 Tage, sondern mind. 3 Wochen, die die Integration dauerte. Die Treffen fanden, da ich in jener Zeit daheim war, oft 2x am Tag statt, daher waren es mehrere. Und dabei haben sie sich anfangs auch alle total lieb verhalten und Holgi zeigte sogar rattentypisches Verhalten wie Putzen und aufreiten. Sowas macht er sonst nämlich auch so gar nicht. Er selbst lässt sich auch nicht putzen und wenn, dann guckt er, als wenn er im nächsten Augenblick gefressen wird.

In der Integration hat er mit den anderen auch gekuschelt und alles. erst im Käfig ist es dann wieder eskaliert und auch erst, als Haus und Röhre drinnen waren, denn da kann man sich ja so schön drin verschanzen und lässt die anderen dann nicht rein...
Zum besseren Verständnis, ich habe NICHT von Anfang an die komplette Einrichtung rein! Sondern erst nur das nötigste, dann nach und nach mehr! Erst sah es nach Ruhe asu, wenn auch Holger von Anfang an im Käfig wieder eher für sich lag. Aber da hatte ich heir aus dem Forum die Meinung gehört, das müsses man eben akzeptieren, dass sie nicht immer alle auf einem Haufen liegen.

Als es wieder anfing mit dem Gequieke, habe ich sie auch erstmal machen lassen, da ich es für Rangstreitigkeiten hielt. erst als es wieder akut blutig wurde, habe ich getrennt. Zunächst nur, um Holgers Schwanzverletzung besser versorgen zu können und ihn vor weiteren Übergriffen zu schützen. Mein Ziel war es da, ihn so bald wie möglich wieder in die Gruppe zu bringen, was ich auch versuchte. Aber keine Chance: Holger war nur panisch udn versuchte, sofort zu fliehen. Er ging gar nicht zu den anderen, wurde allerdings auch v on Günther stark angegangen. Ich wagte dann noch einen anderen Versuch, in dem ich Holger nru auf Hans (ein sehr ruhiger) treffen ließ, aber auch hier keine Chance. Holger sitzt nur in einer Ecke, beobachtet Hans zwar, aber sobald der ihm zu nahe kommt, schreit er los. Dies irritiert Hans und er fängt auch an zu schreien (in einer Lautstärke, dass mein Nachbar mich fragte, seit wann ich Papageien hätte! "/phpbb/images/smiles/icon_eek.gif"> )

Nachdem ich insgesamt 3 oder 4 Wochen versucht hatte, ohne nennenswerte Fortschritte zu erzielen, gab ich es auf, zumal Holgers Gesundheit sich wieder verschlechtert hatte. Muss auch dazu sagen, dass er bereits von Beginn an angeschlagen war und immer wieder leichte Infekte hatte. Nun ist etwa seit Silvester Pause, er sitzt allein in der Villa Casa 1 mit knapp 2qm Auslauf. Ich weiß nicht, ob er glücklich ist, ich nehme mir das Urteil nicht raus (kann man das überhaupt beurteilen? Ich denke nicht...) Ich kann nur beurteilen, was ich sehe. Und wenn ich sehe, wie entspannt er jeztt durch den Auslauf huscht und alles, also Dinge, die er vorher kaum getan hat, als er noch im Rudel war, dann denke ich schon, dass ich zumindest erstmal die richtige Entscheidung getroffen habe.

\"darkred">Anmerkung:
Absätze eingefügt für bessere Lesbarkeit (Maggi)
_________________
\"red">Es soll auch ein Leben außerhalb des Internets geben. Gucken wir´s uns doch mal an!
\"cyan">[i]LG von der 2-Beinerin mit den 4 4-Beinern mit nacktem Schwänzen und den 17 8-Beinern! "/phpbb/images/smiles/icon_smile.gif">[/i]

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Beitrag von SurrealLucy » Do 25. Feb 2016, 08:32

Morgen,

das Holgi trifft abends nun wieder auf Kuni, Hans und Günther, allerdings unter besonderen Bedingungen. Da Holger in der Badewanne grds. in totale Panik verfällt und in einem gesicherten Auslaufbereich sich nur in der ecke verkriecht / sich in die Ecke drängen lässt, findet die Inti auf einem Stuhl statt, anfangs sogar auf meinem Schoß. Da ist Holger ruhiger. Und dank kleiner Fläche können die Tiere sich nicht aus dem Weg gehen. Er trifft die 3 nacheinander, alle zusammen gleichzeitig ist auf Grund seiner dann auftretenden Panikattacken nicht möglich. Selbst auf den ruhigsten, Hans, reagiert er eher ablehnend. Wobei Holger NICHT borstelt, nur faucht und alles versuccht, den anderen auf Abstand zu halten. Habe Montag damit angefangen, also noch nciht so lange. Aber ich sehe nicht sher viele Chancen, zumal Holger nach den Treffen immer sehr verstört ist und pumpt.
Besonders Kunibald (fast 2 Jahre alt) ist jetzt auch recht ruhig. Der legt sich bei den Treffen oft einfach hin und döst weiter, aber Holger kuschelt sich da nicht mit hin sondern versucht grds. wegzulaufen.

Mir ggü verhält sich Holger an sich ganz okay. Er kommt angelaufen ans Gitter, sobald ich den Raum betrete. Mache ich dann aber die Käfigtür auf und halte ihm die hand hin, läuft er wieder weg und versteckt scih. Auch dieses die Hand untersuchen zeigt er kaum bis gar nicht. Entweder muss ich sehr hartnäckig sein und ihm mit der Hand ins Nest folgen um ihm so zu zeigen, dass ihm nichts passiert oder ich respektiere eben, dass er nicht berührt werden will. Momentan versuch ich tatsächlich die erste Variante, die auch schon erste Erfolge zeigt, denn durch die HArtnäckigkeit kommt er jetzt rennt er nicht mehr permanent weg und manchmal genießt er das Kraulen sogar. Aber insgesamt zieht er meist nen ziemlichen Flunsch und sieht aus, als würde er Berührungen so gar nicht mögen.

Wenn bei den Treffen eine andere Ratte ihn berührt oder auch nur zu nahe kommt, geht er gleich in Abwehrhaltung. DAs ist nicht erst jetzt, nach all seinen Erfahrungen so. Das war von ANFANG AN so, schon bei der ersten Inte. Seinerzeit (März 2015) bin ich dem Rat des Forums gefolgt solange es ruhig ist und kein Blkut fließt, ist alles okay . Zumal mir auch gesagt wurde, dass sie ja nicht immer auf einem Haufen liegen müssen. Holger hat damals nämlich fast grds. immer in einer anderen Ecke des Raumes gelegen als der Rest des Rudels und ist weggelaufen, wenn jmd zu ihm kam.
Aus heutiger Sicht deutete sich damals schon an, dass er da nicht gut klarkommt... [addsig]

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Beitrag von SurrealLucy » Mo 29. Feb 2016, 08:19

guten Morgen,

Holgi trifft abends noch immer täglcih auf die anderen. Als engere Alternative zur Badewanne (in der sie einander tatsächlcih aus dem Weg gehen!) nutze i ch nun die Sitzfläche eines Stuhles, der ohnehin im Rattenzimmer steht. Dadurch, dass sie nun nicht mehr aus dem Raum raus müssen, machen wir Fortschritte.
Nebenbei, inzwischen stehen die Käfige auch im selben Raum. Entfernung etwa 3 Meter. Bei den vorangegangenen Inten hatte ich sie stets in getrennten Räumen. Aber man sieht ja, wie es gelaufen ist... Aus Platzgründen wäre es auch gar nicht mehr möglich, die Käfige in nem anderen Raum aufzustellen. Ins Spinnenzimmer geht es auch wegen der Luftfeuchtigkeit nicht.

Holger ist jetzt richtig entspannt, kommt alleine in den Auslauf und alles. Anfassen ist nicht sein Ding. Bei der Inti zeigt er noch etwas Angst, v.a. wenn Günther ihn putzen will. Holger mag es nicht, wenn man ihn am Rücken berührt - daher auch mal meine Annahme, er könnte dort Schmerzen haben, was aber bisher nicht bestätigt werden konnte.
Bei der Inti auf dem Stuhl kuschelt er relativ schnell mit Kunibald, wobei das natürlich auf Grund der Enge eher zwangsläufig geschieht. Er sieht auch immer ziemlich ängstlich aus und es dauert, bis er sich was entspannt. Übrigens, ne Uhr hab ich im Rattenzimmer nicht, also kann ich nicht sagen, wie lange die Treffen momentan dauern. Ich setze sie zusammen und trenne irgendwann wieder. Wirklich gekloppt haben sie sich bislang nicht, aber es gab schon mal brisantere Dinge, wenn Holgi sich nicht von Günther putzen lassen will. Daher trenne ich eben auch oft, wenn es völlig ruhig und entspannt ist, damit sie sich auf das nächste Mal freuen.

Es ist ein Versuch, aber eben acuh nciht um jeden Preis. Wir werden sehen, wo es hinführt... [addsig]

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Beitrag von SurrealLucy » Di 1. Mär 2016, 08:15

Hi,

gestern saß Holger bei der Inte steif vor Angst dabei. Zwar hat er Körperkontakt mit Kunibald und Hans gehabt, aber insgesamt war er selbst so richtig erstarrt.
Günther hat ihn manchmal leicht angerangelt, um eine Reaktion von ihm zu provozieren (?), erntete aber nur Angsterstarrung. "/phpbb/images/smiles/nixweiss.gif">
Günther borstelt auch manchmal, die beiden sind sich wohl nicht so ganz grün.
und ja, Holgi hat halt eindeutig ANgst.

Ich wünschte, cih könnte sie ihm nehmen... [addsig]

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Beitrag von cld » Di 1. Mär 2016, 12:30

Hallo Lucy,

ich versuch solchen Kandidaten die Angst mit Leckerchen zu nehmen. Sprich - wenn einer vor Angst starr irgendwo sitzt und Kulleraugen macht, gebe ich Malzpaste oder ein bischen Babybrei, das entspannt die Situation meist ein wenig und der Kleine wird lockerer. Irgendwann begreifen die Angstköddel, dass das alles gar nicht so schlimm ist und yummm es gibt meistens was leckeres. Ganz viel Geduld hilft hier, gib ihm Zeit (und Belohnungsleckerchen) "/phpbb/images/smiles/icon_smile.gif"> Ich drück euch weiterhin die Daumen!

Liebe Grüße
Claudia [addsig]

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Beitrag von SurrealLucy » Di 1. Mär 2016, 12:37

Hallo cld,

das habe ich in den vorigen Intis schon versucht. Sogar die Variante allen einen Tupfen Multipaste auf den Rücken machen, damit sie sich gegenseitig abschlecken müssen . Leider funzt auch das nur begrenzt - es würde ja bedeuten, dass Holgi UNTER einer anderen Ratte liegen oder sitzen muss, während der andere ihn abschleckt und mri scheint, dass er das so gar nicht ertragen kann. Aber er selbst schleckt die anderen auch nicht ab und geht während der Inte auch nciht an Leckerlies, nicht einmal an Multipaste. "/phpbb/images/smiles/icon_frown.gif"> Es sei denn, man hält es ihm direkt vor die NAse, aber selbst da muss man ihn wirklich drauf anstupsen, damit er das merkt, dass da was leckeres ist.
Ich fasse es momentan als Fortschritt auf, dass er mti Kuni und Hans zusammen liegen kann und die beiden zumindest mit den Pfoten und dem Körper berühren kann, wenn er sie schon nicht putzt und sich nicht putzen lässt. "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif"> [addsig]

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Beitrag von SurrealLucy » Do 3. Mär 2016, 08:23

Guten Morgen,

gestrige Inti verlief so:
Erstes Zusammentreffen auf dem Stuhl (=sehr kleine Fläche, man kann sich nciht asu dem Weg gehen) -- vergleichsweise ruhig, Holger ängstlich.
Wechsel in einen abgesperrten, sehr kleinen Bereich, der Holger zwar bekannt ist, den anderen aber nicht. Holger saß starr in der Ecke. Kunibald und Hans völlig entspannt in der anderen Ecke und schlafen. Günther schnüffelt und spaziert interessiert und leicht borstelnd herum.
Holger macht scih in seiner Ecke ganz klein und hält praktisch die Luft an . Günther kommt acuh mal zu ihm, schnüffelt, Holger schreit nicht. Dafür lässt er sich komplett in die Ecke drängen, bis er auf dem Rücken liegt. Günther hat zwar geborstelt, aber ihn nicht gebissen oder so, nur untenrum geschnüffelt. Irgendwann zog Günther weiter seiner Wege, aber Holger blieb noch minutenlang so erstarrt afu dem Rücken liegen. Solch ein Verhalten kenn ich von sehr jungen Ratten, die von einer älteren / stärkeren zurecht gewiesen werden, nicht aber von vergleichsweise alten Tieren wie Holger (knapp anderthalb).
Er blieb nur in seiner Ecke, aber einmal versuchte ich ihn ein bisschen ins Feld zu schieben. Leider geriet er dann in Panik und infolgedessen mit Günther aneinander. Wobei hier beide unverletzt blieben, es war ein normales Gerangel.
Günbther war dann aber etwas sehr grantelig, weshalb ich ihn rausnahm. Kuni und Hans schliefen immer noch in ihrer Ecke udn ich versuchte, Holger dahin zu bugsieren. Er sah die beiden und stellte sich gleich abwehrend auf die Hinterbeine, dabei sogar meine Hand festhaltend, als wenn er Schutz suchte. Hans hat auch auf ihn reagiert, aber auch nur vorsorglich abwehrend. Kuni hat nur mal müde geblinzelt.

Ich bin jetzt unsicher, wie ich holgers Verhalten werten soll. Fortschritt, dass er dieses Mal nicht mehr so extrem schrie? Oder ist es jetzt eher so, dass er sich selbst total aufgibt, wenn er sich so dermaßen in die Ecke drängen lässt?
Man darf dabei nciht außer Acht lassen:
Seine Atmung ist angeschlagen, er gerät schnell außer Puste, aber er rasselt zumindest nicht mehr. Bekommt immer noch AB, wird aber langsam ausgeschlichen.
Mit Leckerlies braucht man ihm während der Inte nicht zu kommen, er erstarrt so sehr vor Angst, dass er nicht einmal an Multivitaminpaste oder Babybrei geht!!! (Ich weiß, das ist unglaublich und doch ist es leider so! Der Babybreiteller während der Inte ist bei mir Standard, aber es bringt nichts - Holger geht nciht hin, selbst wenn amn es ihm vor die Nase stellt! Er erstarrt nur, sobald er die anderen sieht und das war schon bei der allerersten Inte ins 7er-rudel so!!!)
Problem ist ja auch, wenn ich Holger mit Paste versuche aus seiner Ecke zu locken, kommen ja auch gleich die anderen an - und Holger erstarrt gleich wieder zur Salzsäule... Er frisst dann wirklich nicht! So war es ja auch, als er letztes Jahr im Rudel war - er fraß nur wenig und nur dann, wenn die anderen definitiv schliefen und dann auch nur ganz vorsichtig... ich habe vorsorglich dann immer mal wieder was in sein Haus gelegt um sicherzugehen, dass er genug hat.
Als er mit Kunibald im Oktober allein saß, verließ er 2 Tage lang den Sputnik wirklcih GAR NICHT, hat nur gefressen, was ich ihm gab und machte unter sich... "/phpbb/images/smiles/icon_frown.gif"> Das war dann zwar schon die Extreme, aber solch ein Verhalten zeigte er hier wirklich von Anfang an. Das hat sich nicht erst so aufgebauscht... [addsig]

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