Verhalten des Menschen bei der Integration

Hier sind Fragen zum Verhalten der Ratten untereinander (z.B. Integration, Zähmung), aber auch gegenüber dem Menschen richtig.

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Luzelin
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Verhalten des Menschen bei der Integration

Beitrag von Luzelin » Sa 2. Jan 2016, 03:04

Hallo!

Es gibt viele Integrationsthreads. Und immer geht es darum, wie sich Ratte A ggü. Ratte B verhält.
Nun, das Spektrum der Verhaltensmuster bei Ratten ist sich meist sehr ähnlich. Natürlich ist jede Integration anders, aber letztendlich geht es ja nur darum, dass Ratten nunmal neue Artgenossen nicht ohne weiteres akzeptieren und langsam aneinander gewöhnt werden müssen.

Deswegen geht es jetzt mal um das Verhalten des Menschen bei der Inti. Mindestens ebenso wichtig, da nicht die Ratten was falsch machen, sie verhalten sich nunmal ihrer Art entsprechend, sondern der Mensch durch sein Handelt den Verlauf der Inti ebenso beeinflußen kann.

Grundsätzlich:

Eine Integration/Vergesellschaftung von Ratten ist etwas unnatürliches. Sie wird in der Natur in dieser Form nicht vorkommen. Sie kommt auch dort vor, aber dort haben die Tiere die Möglichkeit zu fliehen. Durch unsere Absperrungen verhindern wir diesen natürlichen Lauf. Auch wollen wir zwar eine Rangordnung in unserem Rudel, diese soll aber friedlich und ohne Verletzungen klar sein.
Das bedeutet also, dass wir eine Verantwortung haben, die Integration zu leiten.
Das bedeutet demnach auch, [b]dass wir eingreifen und steuern müssen.[/b] Und so kommen wir zu Märchen Nr. 1:
Aus der Integration soll der Mensch sich raushalten und nicht körperlich direkt im Geschehen sein, damit die Tiere ihre Rangordnungskämpfe unter sich ausmachen können.
Die Antwort ist Jaein. Anfangs ist es sicherlich von Vorteil, außenstehend zu sein, damit man einen Überblick bekommt, welche Ratte wie tickt und das Ganze besser unter Kontrolle hat.
Nach einigen Treffen kann es aber durchaus für Entspannung sorgen, wenn ihr mit im Auslauf seid. Mit allen Tieren wie gewohnt schmust, mit ihnen redet, beide Parteien auf euch rumlaufen habt. Wenn ihr allerdings einen super ängstlichen Kandidaten habt, der dann lieber die ganze Zeit auf eurer Schulter rum hockt, solltet ihr auch wieder rausziehen.
Wo wir zum 2. Punkt kommen:
[b]Schafft Normalität!!![/b]
Viele Leute integrieren sich dumm und dämlich in einem nackten neutralen Auslauf, weil die Tiere sich noch nicht ganz so grün sind. Allein Langeweile kann dazu führen, dass man sich kloppt! Macht es den Tieren interessant. Etwas völlig Neues gemeinsam zu erkunden schweißt zusammen.
Punkt 3: [b]Steigert die Zeit!!![/b]
Es gibt Leute, die rufen mich nach zwei Wochen Inti an und sagen mir, dass sie nicht über 5 Minuten bei der Inti kommen. [b]Das ist keine Integration.[/b] Das ist eine täglich organisierte Zufallsbegegnung beider Parteien. Es wird getrennt, weils kracht und die Tiere denken am nächsten Tag: Der A***** schon wieder, hat der immer noch nicht gelernt, dass er sich trollen soll? Dies bedeutet viel mehr Stress als nötig für die Tiere. In der Natur kommen solche Begegnungen auch vor, die Fronten werden geklärt und der unterlegene flieht. – oder der Halter trennt verzweifelt. Wie sollen die Tiere merken, dass dies keine Zufallsbegegnung ist, sondern Normalität/ ein Dauerzustand werden soll (siehe Punkt 2 "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif"> )
Macht euch aber nicht zum Sklaven der Uhr.
Bekanntlich soll man [b]aufhören, wenns am Schönsten ist. [/b]Das gilt auch für Intis, beendet das Treffen, wenn grad Ruhe ist. Auf keinen Fall solltet ihr trennen, wenn es heftige Kämpfe gab. Die sollten eh vermieden werden, siehe nächster Punkt.
Es kann aber sinnvoll sein, überdrehte Kandidaten mal kurz aus dem Geschehen zu nehmen, um die Gemüter zu beruhigen. Dies sollte aber immer der sein, der rumzickt. Viele nehmen automatisch das unterlegene, ängstliche Tier aus dem Geschehen. Weil man es ja vor dem bösen A*****i beschützen will. Das ist unsinnig. Wenn ich als Lehrer in einer Klasse jemanden habe, der sich daneben benimmt, schicke ich diesen doch vor die Tür, nicht den, der nichts gemacht hat, oder?

Punkt 4: Und weils am Anfang häufig Kracht: Geht dazwischen!!!
Die ersten Treffen, grad in der Wann oder im kleinen Bereich sind emotional geladen. Das heisst, sämtliche Kraft wird aufgewendet um den Eindringling zu verscheuchen. [b]Dies sind keine Rangordnungskämpfe. Das Ziel ist Vertreibung, nicht Rangordnung. Die kommt später.[/b] Also bitte dazwischen gehen. Den Angreifer ruhig wegschieben (bitte mit Handfeger o. ä.). Ihr wollte ja keine Vertreibung, sondern Integration. Ja, es ist ein Spiel um Zeit zu schinden. Man arbeitet gegen den Trieb des Tieres. In der Hundeerziehung ist es ähnlich. Ein Trieb wird in eine andere Richtung gelenkt (beim Hund Spiel oder andere Ablenkung)…dabei wird die Zeit geteigert, diesen Trieb so lange wie möglich rauszuzögern, bis er nicht mehr wichtig für das Tier wird)
Achtet auf die Körpersprache! Primäres Ziel am Anfang ist bei Bissen der Rücken! Wunden an Bauch oder Pfoten sind meist Unfälle durch Krallen, keine Bisse.
Schaut nicht tatenlos zu, wenn mehrer oder auch nur einer ständig einen anderen gängelt, jagt oder in die Ecke treibt. Ihr habt die Verantwortung, ihr wollt integrieren, die Tiere haben keine Wahl, deswegen müsst ihr steuern.
Eine Inti gliedert sich in drei Phasen:
Neutraler Auslauf – Toleranz…ich muss den anderen noch nicht lieben, aber es ist ok, dass er sich in meiner Nähe aufhält.
Gemeinsamer Auslauf – Akzeptanz..es ist ok, dass du dich in meinem persönlichen Wirkungskreis aufhälst
Käfig – Integration..du gehörst zu uns
Märchen Nr. sowieso: Die müssen zusammen kuscheln und schmusen, erst dann geht’s in den gemeinsamen Auslauf oder den Käfig.
Soll es geben, meine haben das noch nie gemacht. Schon gar nicht im neutralen Bereich. Aber ein gutes Indiz ist auch, wenn alle gemeinsam Mist bauen. Hatte mal einen Truppe, die haben mir das ganze Badezimmer auf den Kopf gestellt…so was ist für mich reif für den gemeinsamen Auslauf.
Und ganz wichtig Punkt 5: [b]Chillt!![/b]
Stresst euch nicht. Habt keine Angst. Wenn ihr am Anfang schaut, wer wie reagiert bei den ersten Treffen, extreme Aggressionen erstmal verhindert, dann fühlt ihr euch sicherer. Wenn ihr euch nach einigen Treffen mit zu den Tieren setzt und mit ihnen spielt, dann seid ihr weniger gestresst und die Tiere auch. Werdet zum Bindeglied beider Rudel und vereint sie. Macht euch einen Kaffee und nehmt nicht alles so verbissen.

In diesem Sinne, es darf diskutiert werden.

VG
Simone [addsig]

Serena-t
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Verhalten des Menschen bei der Integration

Beitrag von Serena-t » Sa 2. Jan 2016, 09:12

Hallo,

erstmal danke für diesen Thread, Luzelin, denn meiner Meinung nach entstehen sehr viele - vielleicht sogar die meisten - Intiprobleme nicht zwischen den Ratten, sondern auf menschlicher Seite durch Fehler wie Über- oder Unterschätzung der Ratten, zu früh oder zu spät oder falsch eingreifen, durch Verhaltensmissinterpretation und fehlende Empathie.

Erst neulich kam ich mit wem wieder auf das Thema, es gäbe in einer Facebookgruppe so viele Leute, die von unintegrierbaren Ratten sprechen.
Blödsinn in meinen Augen!
Mir ist nach mittlerweile über 50 eigenen Integrationen mit mind. 150-200 Ratten (eigene Ratten und Vermittlungsratten), sowie in weiteren nicht gezählten Integrationsberatungen in Foren, per E-Mail, Telefon oder als Hilfe vor Ort bei den Intis anderer Leute nur 1 einzige Ratte untergekommen, die so extrem verhaltensauffällig war, dass ich davon ausgehe, dass sie vermutlich nie hätte integriert werden können (er starb dann bei der Kastration, um die er leider vor dem Versuch mit Mädels nicht rumkam - die sein letzter Versuch ear, obwohl ich nie überzeugt war dass Kastra und Mädels seine Probleme hätten lösen können; aber man kann schließlich nicht aufgeben, bevor man alles versucht hat).
Und seit Jahren ziehen hier bevorzugt als schwierig geltende Ratten ein, bissig, oft Langzeiteinzeltiere, Blitzintigeschädigte ... die öfter vom Vorbesitzer für nicht mehr untegrierbar gehalten wurden.

[b]Zitat:[/b]
Nr. 1:
Aus der Integration soll der Mensch sich raushalten und nicht körperlich direkt im Geschehen sein, damit die Tiere ihre Rangordnungskämpfe unter sich ausmachen können.
Die Antwort ist Jaein. Anfangs ist es sicherlich von Vorteil, außenstehend zu sein, damit man einen Überblick bekommt, welche Ratte wie tickt und das Ganze besser unter Kontrolle hat.
Nach einigen Treffen kann es aber durchaus für Entspannung sorgen, wenn ihr mit im Auslauf seid. Mit allen Tieren wie gewohnt schmust, mit ihnen redet, beide Parteien auf euch rumlaufen habt. Wenn ihr allerdings einen super ängstlichen Kandidaten habt, der dann lieber die ganze Zeit auf eurer Schulter rum hockt, solltet ihr auch wieder rausziehen.
Diese Aussage würde ich relativieren.
Es mag durchaus Intis geben, wo es bereits auf neutralem Boden (der hier doch nit nach einigen Treffen ... im Auslauf ... gemeint ist?) die Anwesenheit des Menschen Sinn macht, aber wirklich maßgeblich finde ich das nicht.
Seit ich seit 2009 regelmäßig Hawis/Wilde in den Intos hatte, habe ich mit drinsitzen nahezu ganz abgewöhnt (weil manche so scheu waren, dass keine ungestörte Intibeteiligung in meiner Anwesenheit möglich war). Auch bei Farbiintis sitze ich zu 95% nicht dabei.
Ich für mich muss sagen, ich habe als externer Beobachter einen wesentlich besseren Überblick und kann angemessener reagieten und lenkend eingreifen wo es nötig ist.
Das mag aber durchaus von Rattenzu Ratten und von Mensch zu Mensch verschieden sein.
Sehr eichtig ist auch die Auswahl der Fläche - der überhaupt erste Punkt mit dem der Mensch den Grundstein für die anstehende Inti legt und lenkend eingreift!
Kürzlich habe ich fernmündlich eine Inti von 2 Böcken begleitet und es wollte und wollte einfach nicht vorwärts gehen im Auslauf, nachdem es auf neutralem Boden schon ganz gut geklappt hatte. Irgendwann schrieb mir die Besitzerin dann die Ratten würden auf 10qm laufen. Dicher auch mein Fehler, dass ich das nicht gefragt hatte, aber mir war schöicht nicht in den Sinn gekommen, dass jemand so eine große Fläche nehmen könnte, wenn das Problem eh ist, dass einer dem Anderen sehr aus dem Weg geht. Ich riet ihr auf ca. 4qm zu verkleinern und, siehe da, es klappte plötzlich besser, weil zwar noch genug Freiraum da war, aber kein extremes Ausweichen mehr ging.

[b]Zitat:[/b] Wo wir zum 2. Punkt kommen:
[b]Schafft Normalität!!![/b]
Viele Leute integrieren sich dumm und dämlich in einem nackten neutralen Auslauf, weil die Tiere sich noch nicht ganz so grün sind. Allein Langeweile kann dazu führen, dass man sich kloppt! Macht es den Tieren interessant. Etwas völlig Neues gemeinsam zu erkunden schweißt zusammen.
Ein interessanter Punkt.
Ich hatte bisher im neutralen Bereich nie mehr als ein Häuschen mit mehreren Eingängen, einen Haufen Zeitungsschredder oder sowas stehen.
Ich reduziere Kloppereien eher durch die Auswahl der Teilnehmer: am ersten Intitreffen von einigen Minuten nehmen i.d.R. alle teil. Danach sortiete ich öfter erstmal aus, entweder schwietige Tiere zuerst oder erst später dazunejmen, ebenso sehr scheue Tiere (für die jedes in den neutralen Bereich tragen an sich schon Stress ist).

[b]Zitat:[/b] Punkt 3: [b]Steigert die Zeit!!![/b]
Es gibt Leute, die rufen mich nach zwei Wochen Inti an und sagen mir, dass sie nicht über 5 Minuten bei der Inti kommen. [b]Das ist keine Integration.[/b] Das ist eine täglich organisierte Zufallsbegegnung beider Parteien. Es wird getrennt, weils kracht und die Tiere denken am nächsten Tag: Der A***** schon wieder, hat der immer noch nicht gelernt, dass er sich trollen soll? Dies bedeutet viel mehr Stress als nötig für die Tiere. In der Natur kommen solche Begegnungen auch vor, die Fronten werden geklärt und der unterlegene flieht. – oder der Halter trennt verzweifelt. Wie sollen die Tiere merken, dass dies keine Zufallsbegegnung ist, sondern Normalität/ ein Dauerzustand werden soll (siehe Punkt 2 "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif"> )
Macht euch aber nicht zum Sklaven der Uhr.
Bekanntlich soll man [b]aufhören, wenns am Schönsten ist. [/b]Das gilt auch für Intis, beendet das Treffen, wenn grad Ruhe ist. Auf keinen Fall solltet ihr trennen, wenn es heftige Kämpfe gab. Die sollten eh vermieden werden, siehe nächster Punkt.
Es kann aber sinnvoll sein, überdrehte Kandidaten mal kurz aus dem Geschehen zu nehmen, um die Gemüter zu beruhigen. Dies sollte aber immer der sein, der rumzickt. Viele nehmen automatisch das unterlegene, ängstliche Tier aus dem Geschehen. Weil man es ja vor dem bösen A*****i beschützen will. Das ist unsinnig. Wenn ich als Lehrer in einer Klasse jemanden habe, der sich daneben benimmt, schicke ich diesen doch vor die Tür, nicht den, der nichts gemacht hat, oder?
Dem stimme ich 100% zu!
Ich habe bei Intis nie eine Uhr dabei (höchstens für mich hinterher zur Info wie lange war rs denn nun? ).
Die Uhr bestimmt nie das Ende eines Treffens, diese Entscheidung treffen allein die Ratten und mein Gefühl für ihr Verhalten.
Bei Schwierigkeiten entferne ich auch meistens den Aggressor, versuche ihn auszubremsen und so - indem ich dem Ängslichen wiedet mehr Freiraum schaffe - ängstliche Tiere zu ermutigen.
(Ausnahmen bestätigen die Regel: neulich hatte ich eine Inti, bei der ein Weibchen bei jedem noch so kleinen Ansatz von Getangel gleich böse gebissrn hat; ich stellte fest dass sie sehr unsicher war - mit Vorgeschichte Langzeiteinzelratte und einseitig blind - und es ihr sehr half, wenn ich sie ab und zu aus der Situation herausgenommen habe, einfach beruhigt und ihr versichert das ist hier schon alles in Ordnung so, alles gut, es passiert dir nichts .)

[b]Zitat:[/b] Punkt 4: Und weils am Anfang häufig Kracht: Geht dazwischen!!!
Die ersten Treffen, grad in der Wann oder im kleinen Bereich sind emotional geladen. Das heisst, sämtliche Kraft wird aufgewendet um den Eindringling zu verscheuchen. [b]Dies sind keine Rangordnungskämpfe. Das Ziel ist Vertreibung, nicht Rangordnung. Die kommt später.[/b] Also bitte dazwischen gehen. Den Angreifer ruhig wegschieben (bitte mit Handfeger o. ä.). Ihr wollte ja keine Vertreibung, sondern Integration. Ja, es ist ein Spiel um Zeit zu schinden. Man arbeitet gegen den Trieb des Tieres. In der Hundeerziehung ist es ähnlich. Ein Trieb wird in eine andere Richtung gelenkt (beim Hund Spiel oder andere Ablenkung)…dabei wird die Zeit geteigert, diesen Trieb so lange wie möglich rauszuzögern, bis er nicht mehr wichtig für das Tier wird)
Achtet auf die Körpersprache! Primäres Ziel am Anfang ist bei Bissen der Rücken! Wunden an Bauch oder Pfoten sind meist Unfälle durch Krallen, keine Bisse.
Schaut nicht tatenlos zu, wenn mehrer oder auch nur einer ständig einen anderen gängelt, jagt oder in die Ecke treibt. Ihr habt die Verantwortung, ihr wollt integrieren, die Tiere haben keine Wahl, deswegen müsst ihr steuern.
Eine Inti gliedert sich in drei Phasen:
Neutraler Auslauf – Toleranz…ich muss den anderen noch nicht lieben, aber es ist ok, dass er sich in meiner Nähe aufhält.
Gemeinsamer Auslauf – Akzeptanz..es ist ok, dass du dich in meinem persönlichen Wirkungskreis aufhälst
Käfig – Integration..du gehörst zu uns
Ich finde immer hier braucht es ein sehr frines Gespür, sowohl für die Situation als auch den Charakter der beteiligten Ratten, wann dazwischen gehen und wann nicht.
Auch auf neutralem Bodrn sollte nicht jeder Streit grundsätzlich unterbunden werden, wenn es wirklich kracht , also man fast oder tatsächlich eine Fellkugel hat, muss das natürlich unterbunden werden.

[b]Zitat:[/b] Märchen Nr. sowieso: Die müssen zusammen kuscheln und schmusen, erst dann geht’s in den gemeinsamen Auslauf oder den Käfig.
Soll es geben, meine haben das noch nie gemacht. Schon gar nicht im neutralen Bereich. Aber ein gutes Indiz ist auch, wenn alle gemeinsam Mist bauen. Hatte mal einen Truppe, die haben mir das ganze Badezimmer auf den Kopf gestellt…so was ist für mich reif für den gemeinsamen Auslauf.
Kudcheln finde ich auch, sollte man nicht erwarten. Selbst im harmonischsten Rudel kuschelt nicht unbedingt jeder mit jedem.
Entspanntes Zusamnensein, gemeinsam Mist machen, gemeinsam Brei fressen/Leckerlis teilen ... das sind für mich die Signale dass es funktioniert.

[b]Zitat:[/b] Und ganz wichtig Punkt 5: [b]Chillt!![/b]
Stresst euch nicht. Habt keine Angst. Wenn ihr am Anfang schaut, wer wie reagiert bei den ersten Treffen, extreme Aggressionen erstmal verhindert, dann fühlt ihr euch sicherer. Wenn ihr euch nach einigen Treffen mit zu den Tieren setzt und mit ihnen spielt, dann seid ihr weniger gestresst und die Tiere auch. Werdet zum Bindeglied beider Rudel und vereint sie. Macht euch einen Kaffee und nehmt nicht alles so verbissen.
Das rate ich auch ganz oft: Tee trinken und erstmal selbst beruhigen.
Ihr könnt die Ratten weniger objektiv einschätzen, wenn Ihr zu nervös und überängstlich seid. Außerdem spüren das auch die Tiere und reagieren dadurch anders als sie es sonst getan hätten.

Und ganz, ganz wichtig, ich denke das hat man bei meinen Kommentaren auch rausgelesen:
Hört auf Eure Empathie!
Hört auf Euer Bauchgefühl!
Hört auf Eure Ratten, was sie Euch sagen!



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\"2">[b]Grüßle von Tanja[/b] \"1">und \"#0000CC">Jari , \"#990000">Hawis , \"#990000">Schredder , \"#990000">Stöpsel \"#990000">Jarin ---- \"#990000">Caya , \"#990000">Akela \"#990000">Caillean ---- \"#0000CC">Gawen , \"#006400">Jelani , \"#006400">Taris \"#006400">Yascha ---- \"#006400">George , \"#0000CC">Finn , \"#006400">Aljoscha , \"#006400">Mischa \"#0000CC">Drake --- und 76 unvergessene Ratten
\"3"> \"darkred">[b]Bei der Notrattenhilfe Bielefeld Umgebung suchen - rund 50 - Ratten ein zu Hause!!! [/b] "/smilies/Tierisch/zurimor02.gif" BORDER="0">
\"2"> \"darkred">[i]Schaut in der Vermittlung oder meldet Euch bei mir, wenn Ihr auf der Suche seid ...[/i]

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